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Mykotoxine

Pilze der Gattung Alternaria, sogenannte Schwarzfäulepilze, können Lebensmittel befallen und unter spezifischen, bisher jedoch noch nicht im Detail bekannten Bedingungen dabei sekundäre Stoffwechselprodukte, sogenannte Alternaria-Toxine, bilden. Die Bildung dieser Verbindungen kann - ebenso wie auch für andere mikrobielle Sekundärmetaboliten beschrieben – stark von Faktoren wie z.B. Temperatur, pH-Wert, Wasseraktivität, osmotischen Verhältnissen, Salinität, Licht, etc. abhängen. Die Bildung und Wirkung dieser Toxine wird im Rahmen eines Netzwerkprojektes verschiedener Arbeitsgruppen aus Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik des KIT sowie des Max-Rubner-Institutes (MRI) untersucht.

Im Teilprojekt des Bereiches Technische Biologie ist geplant, an ausgewählten Vertretern der Gattung Alternaria experimentell die genauen Bedingungen zu ermitteln, unter den solche Toxine bevorzugt gebildet werden, den möglichen Einfluß der verschiedenen Prozeßparameter auf deren Produktspektrum zu untersuchen und außerdem für weiterführende experimentelle Untersuchungen der anderen Arbeitsgruppen ausreichende Mengen an Alternaria-Toxinen zur Verfügung zu stellen.