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Anwendung nitrilhydrolysierender Enzyme, linearer und cyclischer Amidasen zur Produktion von Feinchemikalien

Das Projekt „Anwendung nitrilhydrolysierender Enzyme, linearer und cyclischer Amidasen zur Produktion von Feinchemikalien“ wurde mit Bewilligung in Südafrika am 01.04.09 begonnen.

Im Rahmen dieses Projektes sollte die Anwendung nitrilhydrolysierender Enzyme, linearer und cyclischer Amidasen und verwandter Enzyme in Kooperation zwischen den Gruppen von Frau Professor Dr. Stephanie G. Burton (University of Cape Town - UCT, inzwischen Cape Peninsula University - CPUT), Prof. Dr. Don Cowan, (University of the Western Cape - UWC) und Professor Dr. Christoph Syldatk (Universität Karlsruhe - UKA, inzwischen Karlsruher Institut für Technologie - KIT) untersucht werden.

Die Schwerpunkte des Projektes sollten dabei (i) auf der Verwendung neuer Substrate, (ii) der Suche bzw, dem „Screening“ nach neuen Enzymaktivitäten in extremophilen Mikroorganismen sowie (iii) auf dem Einsatz neuer Reaktionssysteme wie z.B. ionischen Flüssigkeiten liegen. Die Untersuchungen sollten Experimente angefangen vom Screening auf spezifische Enzymaktivitäten, deren Charakterisierung bezüglich ihrer biochemischer Eigenschaften, Substratspezifitäten und Stereoselektivitäten bis hin zu verfahrens-technischen Aspekten wie Immobilisierung der Biokatalysatoren, ihre Anwendung in unkonventionellen Reaktionsmedien (organische Lösungsmittel und ionische Flüssigkeiten) umfassen.